Kapitel 1
Ein Glas Orangensaft mit Eiswürfeln, meine Lieblingssonnenbrille von Ray Ban die das It-Teil des Jahres war und ein gutes Buch. Was brauchte eine Maja Klein mehr?
Garnichts! Lautete die Antwort und so ließ ich mich überglücklich in den blauen Liegestuhl sinken, den ich ein paar Minuten zuvor mit einiger Kraft und vereinzelten Fluchen auf dem Rasen unseres kleinen Gartens aufgestellt hatte.
Es war Sommer, meine Lieblingsjahreszeit und ich zählte mich momentan zu den glücklichsten fünfzehn-jährigen Mädchen der Welt.
Heute war der letzte Schultag vor den Sommerferien gewesen und mein aktuelles männliches Begierde-Objekt Lukas hatte mich gefragt, ob ich in den nächsten Tagen nicht Lust hätte, mich mal mit ihm zu treffen. „Warum nicht?“ hatte ich ganz cool geantwortet obwohl in meinem Bauch grade 1001 Feuerwerke explodiert waren und ich am liebsten einen dreifach- Salto in der Luft geschlagen hätte. Seit der Silvesterparty dieses Jahres schwärmte ich heimlich für Lukas und hatte mir schon ach-so-oft vorgestellt, wie es wäre mit ihm zusammen zu sein.
Träumerisch schloss ich bei diesem Gedanken die Augen und hörte den Vögeln beim zwitschern zu.
Dann widmete ich mich meiner Lektüre die natürlich auch von dem Thema handelte, mit dem ich mich momentan am meisten beschäftigte – Liebe. Was sonst! Doch grade als ich die ersten Zeilen verschlungen hatte ertönte ein Ruf aus dem Haus.
Der Stimme nach zu urteilen war es meine Mutter, meine alleinerziehende Mutter die grade von der Arbeit zurückgekommen war. „MAJAAAA!!“ Oh, sie schien nicht in allerbester Stimmung zu sein. Eilig rappelte ich mich auf und hüpfte den kleinen Steinpfad zur Veranda empor.
Im Haus war es kühl. Sehr kühl. Jeden Sommer wunderte ich mich, wie die Temperatur unseres Altbaus auch bei 25° im Schatten kalt wie in der Gefriertruhe bleiben konnte.
Ich schlüpfte in die Küche. Meine Mutter stand mit verschränkten Armen vor dem Tisch auf dem mein diesjähriges Zeugnis lag. Offen und breit. Oh shit! Ich hatte meiner Mom die fünf in Mathe eigentlich ganz ruhig und gefasst beibringen wollen (ich hatte sogar schon eine imaginäre Entschuldigungs-Predigt verfasst!) aber dafür war es jetzt wohl schon ein kleines Bisschen zu spät.
„Madame!“ schrie – na gut, sagen wir sie sprach sehr sehr laut- meine Mutter. Ich hasste es, wenn sie mich so nannte. Madame. Uä! Das bedeutete für mich direkt, dass irgendwas im Busch war. „Wann hattest du denn bitte vor, mir davon-“ sie riss mein Zeugnis in die Höhe und fuchtelte damit vor meiner Nase herum. –„zu erzählen?“ „ich… also… Du bist doch grade erst nach Hause gekommen!“ Sie schnaubte. „Du hättest mich ja anrufen können!“ „Ich hab gedacht, es reicht auch, wenn ich es dir erzähle, wenn du da bist!“ ich schaute sie an. „ So wie jedes Jahr…“ setzte ich noch sicherheitshalber dazu. „Du hältst es also nicht für nötig, mir von deiner fünf zu erzählen?!“ brüllte sie. „Doch. Doch!“ so hatte ich das nun auch wieder nicht gemeint! „Aber ich-“
„Fünf. In Mathe. Und du hattest nicht vor, mir irgendwas davon zu erzählen .Soso.“ „Mama, doch! Klar! Wie kommst du denn darauf, dass ich das verheimlichen wollte?!“ Mit einem eisigen Blick löcherte sie erst mich und dann mein Zeugnis. „Weil…“ sie ließ eine bedeutungsvolle Pause „deine unentschuldigten Fehlstunden darauf hinweisen, dass du mir in der letzten Zeit wohl so einiges nicht erzählt hast!“ Uuuh. Die Fehlstunden. Die hatte ich ja ganz vergessen. Die Shoppingnachmittage jeden Freitag mit meiner besten Freundin Katharina hatte unser Religionslehrer Steinmann wohl doch eingetragen. Aber wir waren nicht die einzigen, die geschwänzt hatten! Fast niemand war zur 7. Stunde Freitags gekommen. Warum auch? In Religion laberte der Steinmann entweder die ganze Zeit von Welterschaffung und Engeln und zwar mit der langweiligsten Stimme, die man sich nur vorstellen kann, (Er musste nur ein Wort sagen und schon viel man in eine Art Transe!) oder wir guckten eine Auswahl von Zeichentrick-Bibel-Filmen, die wir aber auch schon alle kannten und mindestens 2 mal angeschaut hatten. Also vollkommen unnötig dahin zu gehen. Außerdem war ich nicht davon ausgegangen, dass der Steinmann die ganzen Fehlstunden wirklich aufgeschrieben hat und die dann bedeutungsvoll auf meinem Zeugnis prangten.
Womit wir dann ja wieder beim Thema wären: Wutschnaubende Mutter, überraschte und leichtverängstigte Tochter. Wie sollte ich da nur wieder rauskommen?
Best answer:
Answer by Hugo Habnix
Hey, richtig gut. Mach weiter bin neugierig geworden.
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Kommt wahrscheinlich auf das Leseralter an, für mich klingt es irgendwie nach einer Tussi-Geschichte. Und die Rechtschreibung solltest du prüfen und Anmerkungen setzt man in einem Buch nicht in Klammern.
AntwortenLöschenDas ist echt sehr gut geworden! Mir gefällt es schonmal total gut.
AntwortenLöschenLang
AntwortenLöschenAlso, bei 25 Grad im Schatten ist´s sogar bei mir noch kalt in der Bude
AntwortenLöschenTranse ist eigentlich : Trance
Vereinzeltem(!) Fluchen, oder Flüchen
war...gewesen?????
gerade!!
In ein Negligé kann ma vielleicht noch schlüpfen, aber in die Küche??
..die Fünf in Mathe
"Madame!" schrie...wer ist jetzt die Madame, Du oder sie??
Bei geteilter Rede, besser einen Beistrich setzen, statt Bindestrich
..sie liess eine bedeutungsvolle Pause..was liess sie sie ....sie machte eine b.Pause
viel( fiel-fallen ) man in eine Trance...
Für erste recht gut, Rechtschreibung!!! Ich weiss es nicht, aber lies mehr Bücher, dann eigent man sich das automatisch an..
Hey!
AntwortenLöschendas ist richtig gut geworden!
dein schreibstil ist ziemlich professionell.
erstes kapitel...
schreibst du weiter??
dann stell es mal rein!
PS.: stell mal deine mail adresse rein dann kann ich dir schreiben zu deiner frage über das pc-spiel.
Uha. Rechtschreibung überprüfen! Unbedingt! Und Zeichensetzung auch.
AntwortenLöschenIch würd sagen, du willst so ein "Freche Mädchen, freche Bücher"-Buch schreiben? Dafür ist es wohl ganz okay. Ehrlich gesagt finde ich deinen Schreibstil eher durchschnittlich, so kann jeder schreiben, der gut in Deutsch ist. Verstehst du was ich meine? Dein Buch bzw. deine Geschichte braucht irgendwas besonderes. Am besten überlegst du, auf was du bei Büchern achtest, wonach du entscheidest, ob du dir dieses Buch kaufst oder nicht! Vielleicht kannst du dich dann dahingehend verbessern :)
Außerdem finde ich die Unterhaltung mit der Mutter ziemlich komisch, die würde ich nochmal überarbeiten, vor allem weil eine 5 in Mathe meistens keine Überraschung ist und das Mädel das doch wahrscheinlich schon vor der Zeugnisvergabe wusste oder nich?
Und noch eins: Es ist immer vorteilhaft, wenn du dein Buch zeitlos gestaltest, das heißt, dass du z.B. keine zu dem Zeitpunkt modischen Marken (Ray Ban!) erwähnst oder auch aktuelle Song- und Bandnamen weglässt. Wenn das nämlich jemand in 10 Jahren liest, hat Ray Ban vielleicht gar nicht mehr den Status einer Luxusmarke.
Ich hoffe ich konnte dir helfen, nimm die negative Kritik nicht persönlich, ist nur gut gemeint ;)