Das ist sehr wichtig, denn ich schreibe am Donnerstag eine P1 Klausur und bin mir da noch nicht im Klaren. Also vielen Dan für jegliche Vorschläge :)
Best answer:
Answer by HySt2812
Es gab nicht DIE Notverordnung,es kam zu einer ganzen Reihe von (sinngemäße Bezeichnung)"Notverordnung(en) des Reichspräsidenten zur Behebung der Not von
Volk und Staat"- ausgelöst durch das zeitweilige Fehlen eines neuen Kanzlers
nach dem Tod des letzten parlamentarisch gewählten Reichkanzlers Müller (SPD)
und einer zeitweiligen fehlenden Mehrheit im Reichstag.Schließlich entschied
sich der Herr Reichspräsident für einen Hauptmann aus WK I, der erfolgreich
eine MG-Kompanie führte, einen Politiker der katholischen Zentrumspartei
HEINRICH BRÜNING als neuen Reichskanzler, dessen Name wie kein
anderer mit diesem Begriff "Notverordnungn" verbunden wurde. Der Volksmund
spottete bitter über ihn, dass er den kleinen Leuten - etwa 8 Mio Arbeitslosen
und Kurzarbeitern- "die Not verordnete".
(Anmerkung:
Ja,es gab schon "Alu",Arbeitslosenunterstützung,aber nur 15 Wochen lang,
berechnet nach dem bisherigen Duchnittslohn,der den arbeitenden Schichten
wochenweise gezahlt wurde.Tag für Tag musste man zum Arbeitsamt,um sich
einen Stempel in der Alukarte zu holen als Nachweis dafür,dass man nach Arbeit
gefragt hatte.Man "ging stempeln",sagten die Leute.1928 schon wurde die Alu
gekürzt,Ledige erhielten proTag zwischen 5,10 und 11,70 (wobei diese Empfänger
schon s e h r gut verdient haben mussten.Es gab nach 15 Wochen "Wohlfahrts-Unterstützung",die so gering war, dass Selbstmorde und Wohnungsausweisungen
sich häuften. Diese Zahlen zeigen, dass auch der Kapitalismus aus der Krise damals
gelernt hat. ZU schlecht darf es den Arbeitslosen auch nicht gehen. Das erklärt auch
manche soziale Leistung heute.)
Zurück zum Thema:
Notverordnungen kamen laut Verfassung vom Reichspräsidenten, von ihm allein,
aber da er sehr alt war und nach eigenem Bekenntnis als Bücher nur die Bibel und
das Exerzierreglement las,hatten ihm Banker und Fachpersonal der Reichsbank
den Text der allein 1931 ausgearbeiteten 44 NotV vorformuliert und HINDENBURG
hatte nur zu unterschreiben. Der Reichstag wurde mittlerweile auch von der SPD
"toleriert",so dass BRÜNING ohne Mühe mit den präsidialen Erlassen "durchkam".
(Die durfte man nicht diskutieren.) Man nennt die Zeit von 1930-Anfang 33
die Phase der "Präsidialdiktaturen", in denen es bei den kleinen Leuten eine hohe
Selbstmordrate gab, und dass es ab 30.1. 1933 relatv schnell wieder Arbeit und Brot
gab, das glaubten mehr und mehr Menschen dann "dem Führer" zu verdanken.
Quelle zum Inhalt aller NotV des Reichspräsidenten,von 19-25 EBERT,dann
HINDENBURG: Dort schau in Jahre 30-33!
Quelle:http://www.documentarchiv.de/
da/
fs-notverordnungen_reichspraesident.html)
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die notverordnung kam mit hitler in Frühjahr 1933. damit
AntwortenLöschenbrauchte er nicht die bremse des reichstages