Montag, 24. Dezember 2012

macht es dir mehr spass an das zu glauben was religionen sagen oder macht es dir mehr spass?


Question by Jerry´s - Berry: macht es dir mehr spass an das zu glauben was religionen sagen oder macht es dir mehr spass?
zu glauben was du willst?
was für einen sinn hat der glauben eigentlich?
ich glaube immer an das was ich wahrnehmen kann bzw. verstehen kann und mehr gibts da nicht für mich.
was sollte ein mensch den sonst noch wahrnehmen können?
@paradox
was kann man den wahrnehem was man nicht wahrnehem kann?
oder wie nimmt man das nicht wahrnehmbare wahr?


Best answer:

Answer by swissnick
Etwas "Vorgekautes" ohne eigenes Denken einfach zu "glauben" macht überhaupt keinen Spass - im Gegenteil ist das für jemanden, der das Denken gewohnt ist, eine "Vergewaltigung" des Hirns.



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3 Kommentare:

  1. Naja gut, da wäre ich vorsichtig. Ich denke schon, dass es so manches gibt, das sich unserer Wahrnehmung entzieht. Ganz harmloses Beispiel: Würdest du anzweifeln, dass der Mond eine Rückseite hat? Die hast du schließlich nie gesehen. Was ist Schönheit? Nicht nur die, die du visuell erfasst, die Schönheit einer besonderen Musik, eines Gedichtes. Eigentlich doch nur ein paar aneinandergereihte Töne oder Worte. Sieht nicht unbedingt schön aus. Aber wenn du nur glaubst, was du siehst, wird dir in einem Gedicht beispielsweise das Wichtigste entgehen, das was zwischen den Zeilen zu finden ist. Du kannst übrigens auch keine Gedanken sehen, die von anderen nicht mal - mit keinem Sinn - wahrnehmen, vorhanden sind sie dennoch. Das gleiche gilt für Gefühle aller Art, nichts Reales, nichts Greifbares, aber schwer zu bestreiten.
    Ich denke, ich weiß, worauf du hinauswillst und diese Meinung teile ich mit dir, dass es keinen Gott gibt, aber das ist einfach ein anderes Thema.
    Aber wenn du tatsächlich nur glaubst, was du wahrnimmst, läufst du Gefahr, an der Oberfläche zu bleiben und die tieferen - spannenden - Schichten zu verpassen. Ich denke, diese Bereitschaft, seine Wahrnehmung auch mal auf das Nichtwahrnehmbare zu erweitern gehört zur Kunst des selbstständigen Denkens. Du musst ja nicht gleich religiös werden deswegen.

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  2. 1. Religieos zu glauben ist keine Sache des Spasses sondern der Erziehung; sprich glaubensspezifische INFORMATION und ganz selten eine Sache der Ueberzeugung.
    2. Um zu glauben, "was man will" bedarf es ebenfalls der INFORMATION, sodass eine Situation entsteht, in der man irgendeine Wahl treffen kann.
    3. Der "Sinn" des Glaubens kann fuer die, die ihn haben, eine Richtschnur fuer das Leben sein, Hoffnung auf ein besseres Leben im Rahmen der Glaeubigkeit oder Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. - Er kann fuer diese Menschen aber auch aber auch Frust, Aggression und Druckmittel, sprich Geissel sein.
    4. Wahrnehmung - auch wenn gegenteilig behauptet - existiert da ueberhaupt nicht, denn etwas zu glauben, bedeuet, es nicht wirklich zu wissen - einfach nur zu glauben.

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  3. gudrun die nibelunge25. Dezember 2012 um 01:51

    Ich glaube es gibt Menschen die glauben weil sie unfähig sind Dinge in frage zu stellen.
    Es gibt Skeptiker die nichts Glauben auch das nicht was sie selber sehen oder erleben.
    Und es gibt Menschen die zwar eine glauben haben aber ihr leben nicht von irgendwelchen Doktrinen abhängig machen wollen.

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